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Mensch und Natur im Kosmos

Verfasser

pobry

Grundsätzlich bewegt mich (männlich / 1969 / CH / Geschichte und Philosophie in Zürich und Konstanz) die Vermutung, wonach alle Kultur Natur ist. Die Schlussfolgerungen daraus reizen mich philosophisch, vermehrt auch politisch. Als kontemplierender Lebemensch sind mir die Künste ein Anliegen, Wissenschaften und Technologien aber nicht minder. Mir gefällt die Vorstellung von der Schichtung der Welt: Erdkruste, Evolution, Geschichte, Generationen, Bewusstsein, Kosmos. Und ich geniesse es, die Schichtungen zeitlich, wie sinnlich zu erfahren, ich bewege mich darin gedanklich wie körperlich. Dieses Vergnügen kann ich nicht erklären. Offenbar trägt mich eine ungewisse Gewissheit in das Leben als kosmischer Tatsache. Meine Fotos sind wohl überbearbeitet, das liegt daran, dass mich in erster Linie das gemalte Bild interessiert. Kommentare sind erwünscht, ich mag Gespräche führen, vielleicht das sogar am liebsten. Pobry, 2-9-15

Vor den Ferien

Bastl Unter Menschen herrscht eine Art Gesetz des Ausgleichs: Die eigene Sache wird derart betont, dass die gegnerische Eigenart in Misskredit gerät. Jedenfalls geschieht das offenkundig bei Kindern. Zum Beispiel vor den Ferien. Weiterlesen

Mantra Meditation

Es sind viele Fronten, die unsere friedliche Wohlstandsgesellschaft durchziehen. Zum Beispiel jene zwischen Materialisten und Spiritualisten. Das Leben hat mich auf beide Seiten geführt. Mal hier, mal da. Weiterlesen

Viel Lärm im Nichts

Zuviel Lärm überall. Jugendliche im Dauergelächter. Johlende, streitende Schüler. Pensionierte Wandervögel in lautstarker Unterhaltung infolge Schwerhörigkeit. Geratter. Geheul. Geschwätz. Auch wenn zur Frage Lärmverträglichkeit eine gewisse Norm besteht, lässt sich die missliche Situation umdeuten. Weiterlesen

Von wegen Demokratiemüdigkeit

Wie manche Schweizer befällt mich Stirnrunzeln, wenn von Demokratiemüdigkeit die Rede ist. Offensichtlich tut es einmal mehr not, dass man sich für diese Art von Gemeinwesen ins Zeug legt.
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Rassismus und Romantik

Mehr Gefühl, weniger Verstand. Das wurde mir schon oft nahegelegt. In den letzten Tagen habe ich jedoch die Vermutung aufgegriffen, die rassistische Abwertung von Farbigen oder allgemein von Menschen der Dritten Welt könnte damit zu tun haben, dass man sie früher romantisch verklärt hat. Als Naturedle oder ähnlich. Wie Verklärung und Abwertung jedoch zusammenhängen, blieb unbesprochen. Jedenfalls wäre weniger Gefühl in dieser Sache eher angebracht.

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Bildstock

Religiöse Praktiken mögen überholt sein. Sie weichen derart von heutigen Lebensformen ab, dass sie schon wieder provokant wirken.
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Nachdenken über das Leben

Es berührt uns herzallerliebst, wenn Kleinkinder Klötze aufeinandertürmen und ihr Bauwerk mit viel Gekreisch wieder zerzausen. Unsere Freude daran wird von der Gewissheit getragen, dass die Kleinen irgendwann zur Vernunft kommen werden. Dabei übersehen wir, dass das Leben in diesem Vorgang etwas von sich verrät.
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Bedürftige überall

Ein Mann mit Gehhilfe wartet auf dem Bahnsteig. Er atmet schwer, hat einen knallroten Kopf. Seine Bedürftigkeit scheint offensichtlich. Aber das kann täuschen. Was Behinderung angeht, sind wir normal Verfasste mit einer besonderen Blindheit geschlagen. Also um kein Haar weniger bedürftig. Weiterlesen

Was wir voneinander wissen

Scheue Kinder fremden, heisst es hierzulande. Aber auch gewisse Erwachsene verhalten sich so. Man weiss ja nichts voneinander. Das macht vorsichtig. Diese gängige Überzeugung, warum wir uns so benehmen, ist womöglich verfehlt. Erwachsene fremden, so vermute ich, weil sie eher zu viel voneinander wissen.
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