letzte Beiträge

Neue Linke?

Trump werde ich vermissen. Seiner unverstellten Art wegen. Nun kehren die Demokraten zurück. Drüben gelten sie als Linke, denn sie befürworten mehr Umverteilung, mehr Zentralisierung. Die Linke also jubelt. Wie immer zu früh. Sie müsste umlernen, mahnt Slavoj Zizek. Dazu hätte ich einen bescheidenen Vorschlag zu machen. Zum Beispiel was den Umgang mit Anhängern eines… weiterlesen →

Engpässe. Erinnerung an meinen Augenarzt

Noch nie ging es für mich jemals so richtig um die Wurst. Um Leben oder Tod schon gar nicht. Noch nicht. In Engpässe gedrängt, sagt man, wüchsen die Leute über sich selbst hinaus. Das ist mir bislang erspart geblieben. Leider. So stecke ich in meinem behäbigen Leben fest. Gewisse Fähigkeiten, die in mir schlummern, bleiben… weiterlesen →

Anmerkung zur Conditio Humana

Es gibt eine Liste von Bedingungen oder Eigenschaften, die ein menschliches Leben ausmachen. Dazu gehören Sterblichkeit und das Wissen darum als Grundlage aller Ängste, die wir ausstehen. Schon hier wird die hohe Spannung klar, die sich aus der Liste schlussfolgern lässt. Diese Spannung prägt unser Leben. Verständnis dafür gibt es unter uns Menschen gleichwohl kaum.

Im Liegestuhl

Vor Jahren machte ich eine verrückte Erfahrung. Wir räkelten uns in Liegestühlen geschmiegt auf der Dachterrasse. Wohlnormierte Gartenmöbel, von der Stange gekauft. Wie angegossen fühlten sie sich an. Mit der Zeit jedoch kippte meine  Behaglichkeit in Unwohlsein.

Time Lounge Reloaded

Zürich, Hauptbahnhof. Vor Jahren befiel mich in der „Time Lounge“ die Idee zu einer Lebensphilosophie. Zufällig und skizzenhaft. Und wohl auch unbescheiden.

Ziele

Zielsetzung geht über alles. Im Management, in der Freizeit, in Schule und Armee. Zu meiner Schande bekenne ich, dass ich mir noch nie in meinem Leben je ernsthaft ein Ziel gesetzt habe.

Süchtige erneut

Der Volksmund ist psychoanalytisch geworden: Du verdrängst nur, heisst es. Du rationalisierst. Dies und das sind bloss Ersatzhandlungen. Freud wäre skeptisch. Wer Sucht als Ersatzhandlung abtut, übersieht, wie trickreich das Leben vorgeht. Dazu braucht es eine Sichtweise oder eine Lesart, die über Freud hinausgeht. Was keineswegs gegen ihn spricht.