Meine erste Reaktion auf Queers, Trans und Non-Binäre war: Ihr übertreibt, ihr seid bloss verwöhnt. Das denke ich nicht mehr. Heute finde ich diese Leute bloss schlechte Demokraten, aber auch da bestehen Gründe. Nach Umgang mit ihnen ist mir klar geworden: Dieses Leiden ist ernst zu nehmen. Wie jedes Leiden. Und: Auch ausserhalb der Debatte rund um das Geschlecht bietet sich Non-Binarität als Grundsatz an, der mir friedfertig scheint und daher zukunftsfähig.
