Ich wasche Salat zu Mittag, als ich in einer Kurznachricht von meiner Mutter erfahre, sie lasse sich die Eierstöcke herausnehmen. Der Eingriff ist schon erledigt. Ich halte inne, denn es rührt mich sonderbar, dass die Weiblichkeit, aus der ich hervorging, nun entsorgt ist.

Und ich hänge diesem Gedanken nach, als es an die Terrassentür klopft, die halb offensteht. Meine Nachbarin schaut herein, mit rosigen Wangen und Sonne im Haar.

Sie brauche ein Ei, lacht sie verlegen.