Ums Haar hätte ich einen Burger-King bestellt.

Auf die Schnelle helfe ich mir mit „King Burger“. Die Dame mit Hütchen runzelt die Stirn: „Sie meinen Big King?“ „Genau den“, antworte ich. „Also Menu Big King“, ruft sie unerklärlich laut, während ich sie nur anstarre.

Ihr Ruf erscheint mir als eine Art Budenzauber, als hielte sie Marroni feil. Oder eher als ein Trick des Marketings, den Käufer bei Laune zu halten. Dann kommt die Frage: „Ketchup oder Majo?“ Ich: „Wozu das?“ Sie: „Pommes.“ „Ich will keine Pommes“, antworte ich. „Dann wird’s teurer“, stellt sie klar. „Wie kann es teurer sein, wenn ich keine Pommes dazu nehme?“ „Sie haben Menu gewählt.“

„So, habe ich das“, lache ich einsichtsvoll, ohne mich daran zu erinnern. Sie: „Zu trinken?“ Ich: „Einen Kaffee.“ Sie: „Das ist nicht vorgesehen.“ Tatsächlich lassen die Menu-Kombinationen Kaffee aussen vor.

„Vielleicht ein Sprite?“ gibt sie sich verkaufslustig, aber ich halte an meinem Wunsch fest. Das bringt sie etwas zur Verzweiflung, denn sie weiss nicht, wie sie das tippen soll. Ein Kollege hilft und wir sind glücklich.