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Mensch und Natur im Kosmos

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Blutig

Der Streit zwischen Fleischessern und Gutmenschen, die nur Grünzeug kleinhacken, interessiert mich immer weniger. Stattdessen bin ich wie so oft, nun auch hier, auf Umdeutung von Sachverhalten aus, die uns allzu selbstverständlich erscheinen.
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Einfach so

Wenn ich Grundschülern ein Verfahren zur Problemlösung erkläre, gibt es Kinder, die das Ganze begreifen, noch bevor ich zu Ende geredet habe. Das passiert einfach so. Weiterlesen

Norm als Verführung

Kinder schielen nach der Reaktion von Erwachsenen, wenn sie sich stossen. Sie überprüfen, für wie schlimm der Vorfall eingeschätzt wird. Erst dann wird geweint oder eben nicht. Auch wir Erwachsenen äugen nach Normen, damit wir unser Verhalten anpassen. Oder es rechtfertigen. Je nach Situation wirken sie auf uns sogar wie eine Verführung.

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Corona-Flüchtling

Dieses Frühjahr fuhr ich mit dem Backfiez über Land, den öffentlichen Verkehr zu meiden. Auf meiner Rückkehr von der Arbeit oberhalb Nussbaumen geriet ich in ein prachtvolles Abendrot.
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Anmerkung zu Gier

Gier gibt’s nicht. Nicht die bewusstlose Gier, die brünstig hortet und zusammenrafft. Diese Bestimmung von Gier, die ihrerseits eher bewusstlos scheint, verdeckt leider, wie gefährlich Gier bei Menschen wirklich ist.

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Anmerkung zu Schadenfreude

Schadenfreude gibt`s nicht. Wie bitte? Natürlich lachen die Leute über die Missgeschicke anderer. Das Netz wimmelt von Filmchen dieser Art. Die Freude aber hat nur zweitrangig mit dem Schaden zu tun. Und gewiss nicht damit, dass die Person erniedrigt wird, die ihn erleidet. Ausgenommen der Fall, dass der Schadenfrohe mit ihr eine Rechnung zu begleichen hat.

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Aufruf an Esoteriker

Ihr hättet uns viel zu sagen. Gerade in Zeiten dieser Krise. Freundlich, aber mit Nachdruck drängt ihr darauf, dass auch wir Dunkelsichtigen erwachen. Dass wir eure Aufrufe, Erläuterungen und Anweisungen teilen, die ihr täglich verschickt. Doch wir bleiben taub. Warum ist das so?

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Frauenbeschneidung. Eine Kehrseite

Die Weltoffenen unter uns begeistern sich für die Vielfalt an Kulturen. Sie betonen das Gemeinsame unter Menschen weltweit. Ihre Begeisterung verstummt jedoch abrupt, sobald es um Frauenbeschneidung geht. Da hört alle Gemeinsamkeit auf. Das ändert nichts daran, dass diese empfindliche Verstümmelung in einem Grundsatz verankert ist, der uns auch heute genauso am Herzen liegt.

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Bezos und das Virus

Sollte der Chef von Amazon Jeff Bezos den Gewinn, den er dank Corona eingefahren hat, gemeinnützig umverteilen? Ich meine Ja.

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Eine andere Politik

Darf ich Mohammed öffentlich verhöhnen? Ich meine: Nein. Allerdings nicht aus Angst, man könnte mir den Kopf abschneiden. Der Grund meiner Ablehnung liegt an einer aufgeklärten Politik, die auf die globalen Verhältnisse Rücksicht nimmt. Aber sie ist alles andere als gebräuchlich. Weiterlesen

Horrorszenario. Eine Abfindung

Bastl Sollten die Befürchtungen der Gegner öffentlicher Verlautbarungen zu Corona sich als richtig entpuppen, würde eine ganze Weltgesellschaft von einer Elite versklavt, die darauf hingearbeitet hat, indem sie hochüberschüssige Privatvermögen dazu aufbrachte. Als Agnostiker und Versklavter müsste ich das dann so hinnehmen. Könnte ich das wirklich? Eigentlich nein. Schliesslich ginge es hier um ein Horrorszenario schlechthin. Allerdings gibt es eine Möglichkeit für eine Abfindung. Wenn auch eine, die man empörend finden dürfte. Weiterlesen „Horrorszenario. Eine Abfindung“

Falsche Lehre

Bastl

Von West bis Ost und zurück vernimmt man immer wieder die Klage, bestimmte Lehren oder Methoden würden verfälscht. Einmal mehr sind sie mühselig zu bereinigen. Diese Klage von der falschen Lehre halte ich für – falsch. Weiterlesen „Falsche Lehre“

Geheimniskrämerei und ihre Kehrseite

PLL

Nie hätte ich gedacht, dass ich mir eine Serie wie «Pretty Little Liars» antun würde. Moongirls Kleine war davon begeistert. Nach dem zeitgemässen Grundsatz, dass man Dinge mit Heranwachsenden teilt, kurvte ich Folge für Folge durch die Problemlabyrinthe einer Handvoll junger Frauen. Mit der Kleinen Charaktere und Vorkommnisse zu beurteilen, macht Sinn für ein ganzes Leben. Erst spät sollte ich einen Gewinn davon abschöpfen, der ganz nach meinen Interessen massgeschneidert war. Weiterlesen „Geheimniskrämerei und ihre Kehrseite“

Bach. Ein Fall intimer Ökonomie

BachJohann Sebastian Bach wurde mir immer als frommer Mensch nahegebracht, der bar jeder Eitelkeit alles zu Ehre Gottes ausführte. «Soli Deo Gloria», so lautet seine Formel. Mir scheint, darin verbirgt sich auch eine Selbstdisziplinierung voller Angst. Weiterlesen „Bach. Ein Fall intimer Ökonomie“

Etwas und nicht nichts

Bastl2Unsere friedfertige Wohlstandsgesellschaft wird von unmerklichen Fronten durchzogen: Zwei Familien sind verfeindet. Schöpfungsgläubige auf der einen, bekennende Atheisten auf der anderen Seite. Die Mädchen meiden sich, sonst lassen sie sich nichts anmerken. Schwierig, diesen Leuten beizubringen, dass sie im gleichen Boot sitzen. Weiterlesen „Etwas und nicht nichts“

Zur Versöhnung des Menschen mit sich selbst

BastlOft und gerne verurteilen einzelne Menschen die ganze Menschheit. Ein kurzer Rundumschlag, wo immer man sich befindet, ein paar Worte, schon ist es getan. Irrläufer sind wir, Ausbeuter, Hörige des Bösen, eine Katastrophe der Evolution. Dieses Jammern ist täglich zu vernehmen. Ich finde, davon haben wir genug gehört. Zeit für eine Versöhnung des Menschen mit seiner Gattung. Weiterlesen „Zur Versöhnung des Menschen mit sich selbst“

Mann Frau Mensch

BastlDas Geschlecht ist uns angeboren. Das scheint sonnenklar. Ist es aber nicht. Seit Langem herrscht eine andere Meinung vor. Demnach wird uns das Geschlecht anerzogen. Kann es nicht beides sein? Einmal rutschte mir die Bemerkung heraus, Frauen seien stärker ins menschliche Leben inkarniert als Männer. Man fand diese Aussage schon etwas irritierend. Ich versuche mich zu erklären:

Weiterlesen „Mann Frau Mensch“

Dörfersterben

BastlIm Tessin sterben die Dörfer zum zweiten Mal. Zwar konnten die Rusticobesitzer aus der Nordschweiz oder sonst woher das erste Dorfsterben etwas wegschminken. Nun im Alter angekommen finden sie keine Abnehmer für ihren Besitz. Weiterlesen „Dörfersterben“

Vereinsleben

BastlAuch das Vereinsleben hat sein Sterben. Sonst wäre es keines. Eine geheime Trauer liegt über dem Land. Dieser Nebel jedoch dünnt aus, denn die Trauernden sterben weg. Weiterlesen „Vereinsleben“

Corona und Wahrheit

BastlWer hat die Wahrheit über Corona? Dem Anspruch nach alle. Dumm nur, dass es nicht die gleiche Wahrheit ist. Ich für mein Teil sehe weder Erleuchtete, noch Erwachte. Schon gar keine Wissenden, sondern bloss Gläubige. Mich selbst eingeschlossen. Weiterlesen „Corona und Wahrheit“

Gangarten des Lebens

Es gibt keine Ausnahme: Jede Kultur verurteilt Selbstbezogenheit und befürwortet Rücksicht auf andere. Egoismus und Altruismus bilden einen Widerspruch, der vielen zu schaffen macht. Sie fühlen sich in eine schlechte Welt hineingeboren. Das muss nicht sein. Widersprüche lassen sich entkräften, indem man sie in Zusammenhänge stellt, die über unseren Alltag hinausgehen. Weiterlesen

Erlösung für Ungläubige

Erlösung Religionen verheissen Erlösung. Ein Heiland bringt alles in Ordnung. Oder wir geniessen das Angesicht Gottes für immer. Oder wohliges Nichts. Für immer. Auf welche Erlösung aber dürfen Ungläubige hoffen, die sich zu keiner Religion bekennen? Weiterlesen

Kopfdusche. Über Actionfilme

Bastl Endlich habe ich dem Drang nachgegeben, dass ich mir einen beliebigen Actionfilm anschaue. Besser zwei. Man ruft die Seite auf, die das ab der Stange feilbietet, und tippt irgendwohin. Das Ergebnis: Ich bin schlicht entzückt. Weiterlesen

Eine Kehrseite von Hass

Bastl Neuerdings werden rote Linien gezogen. Das heisst, wer bestimmte Werte ablehnt, scheidet als Gesprächspartner aus. Diese Linien richten sich besonders gegen Faschisten. Ihr Hass gilt als Tabu für jeden weiteren Austausch. Für mich ist alles Menschliche Gesprächspartner. Daher setze ich mich für eine ungewohnte Lesart von Hass ein. Weiterlesen

Hundert Jahre

Bastl Letzthin war ich zu einem Jubiläum eingeladen. Die Grosstante meiner Partnerin feierte ihren Hundersten. Mein Erscheinen sorgte für Unmut, da ich für diesen Anlass zu sommerlich gekleidet war. Erst später würde mir Genugtuung widerfahren. Weiterlesen

Ein Reflex namens Antisemitismus

Bastl Seit Jahren wird erneut vor dem Antisemitismus gewarnt. Mit Nachdruck. Der Hass auf Juden ist ein Reflex, kein Denken. Er gehört zu den Kennzeichen der spättierischen Phase menschlichen Lebens, wo Impulse immer wieder sachliche Überlegungen durchkreuzen. Sicher aber ist er eine bequeme Einstellung. Kein Grund, deshalb gleich philosemitisch zu werden. Das Judentum lässt sich in einer Weise verstehen, die beide Pole hinfällig macht.
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Ein Mundschutz und drei Tennisbälle

Über drei Stunden Maske tragen im Zug, ohne Pause, das hatte ich zunächst unterschätzt. Bisher genoss ich Erlösung spätestens nach einer Viertelstunde. Diese Prüfung bestand ich erst nach einer kleinen Höllenfahrt. Um da herauszukommen, war viel Gedankenarbeit erforderlich. Weiterlesen

Erwachsene verstehen. Eine Handreiche für Kiz

BastlErwachsene verändern sich. Wie alles. Eine Schulleiterin, die sich ungewöhnlich lange im Amt hält, meinte zu mir, seit wenigen Jahren seien Eltern kritischer geworden. Und zwar aus Unsicherheit, wie sie mutmasst. Ich horche auf. Denn diese Eltern sind genau so alt wie ich.
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Vor den Ferien

Bastl Unter Menschen herrscht eine Art Gesetz des Ausgleichs: Die eigene Sache wird derart betont, dass die gegnerische Eigenart in Misskredit gerät. Jedenfalls geschieht das offenkundig bei Kindern. Zum Beispiel vor den Ferien. Weiterlesen

Mantra Meditation

Es sind viele Fronten, die unsere friedliche Wohlstandsgesellschaft durchziehen. Zum Beispiel jene zwischen Materialisten und Spiritualisten. Das Leben hat mich auf beide Seiten geführt. Mal hier, mal da. Weiterlesen

Viel Lärm im Nichts

Zuviel Lärm überall. Jugendliche im Dauergelächter. Johlende, streitende Schüler. Pensionierte Wandervögel in lautstarker Unterhaltung infolge Schwerhörigkeit. Geratter. Geheul. Geschwätz. Auch wenn zur Frage Lärmverträglichkeit eine gewisse Norm besteht, lässt sich die missliche Situation umdeuten. Weiterlesen

Von wegen Demokratiemüdigkeit

Wie manche Schweizer befällt mich Stirnrunzeln, wenn von Demokratiemüdigkeit die Rede ist. Offensichtlich tut es einmal mehr not, dass man sich für diese Art von Gemeinwesen ins Zeug legt.
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Rassismus und Romantik

Mehr Gefühl, weniger Verstand. Das wurde mir schon oft nahegelegt. In den letzten Tagen habe ich jedoch die Vermutung aufgegriffen, die rassistische Abwertung von Farbigen oder allgemein von Menschen der Dritten Welt könnte damit zu tun haben, dass man sie früher romantisch verklärt hat. Als Naturedle oder ähnlich. Wie Verklärung und Abwertung jedoch zusammenhängen, blieb unbesprochen. Jedenfalls wäre weniger Gefühl in dieser Sache eher angebracht.

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Bildstock

Religiöse Praktiken mögen überholt sein. Sie weichen derart von heutigen Lebensformen ab, dass sie schon wieder provokant wirken.
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Nachdenken über das Leben

Es berührt uns herzallerliebst, wenn Kleinkinder Klötze aufeinandertürmen und ihr Bauwerk mit viel Gekreisch wieder zerzausen. Unsere Freude daran wird von der Gewissheit getragen, dass die Kleinen irgendwann zur Vernunft kommen werden. Dabei übersehen wir, dass das Leben in diesem Vorgang etwas von sich verrät.
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Bedürftige überall

Ein Mann mit Gehhilfe wartet auf dem Bahnsteig. Er atmet schwer, hat einen knallroten Kopf. Seine Bedürftigkeit scheint offensichtlich. Aber das kann täuschen. Was Behinderung angeht, sind wir normal Verfasste mit einer besonderen Blindheit geschlagen. Also um kein Haar weniger bedürftig. Weiterlesen

Was wir voneinander wissen

Scheue Kinder fremden, heisst es hierzulande. Aber auch gewisse Erwachsene verhalten sich so. Man weiss ja nichts voneinander. Das macht vorsichtig. Diese gängige Überzeugung, warum wir uns so benehmen, ist womöglich verfehlt. Erwachsene fremden, so vermute ich, weil sie eher zu viel voneinander wissen.
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Von Indien lernen

Viele Europäer haben sich von der indischen Kultur beeinflussen lassen. Nicht nur Herrmann Hesse. Seine Morgenlandfahrer sind auch im gewöhnlichen Volk inzwischen weit verbreitet. Die meisten nutzen indisches Gedankengut als Gegenentwurf zur westlichen Leistungsgesellschaft. Das passt. Auf den ersten Blick zumindest.
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Erde ohne Mensch

Oft höre ich die Ansicht, dem Planeten ginge es besser ohne uns Menschen. Überhaupt hätten wir in dem ganzen All keinerlei Bedeutung, so klein, wie wir sind. Das sind Sichtweisen, die mir doch eher unausgegoren vorkommen.

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Regenwald. Eine weitere Poesie des Zufalls

Nach einem Fest auf dem Land wartete ich den Regen ab, der bis in die frühen Morgenstunden dauerte, denn ich hatte weder Pelerine noch Schirm bei mir. Irgendwann verstummte das Rauschen ganz. So zog ich los, während es dämmerte.

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Eine Poesie des Zufalls

Am Zürichsee, Mitte Sommer: Die Gelegenheit ergab sich, dass ich nach einem eher lustlosen Rundgang durch das Le Corbusier-Haus auch noch den Chinesischen Garten besuchte, der daneben lag. Es sollte ein bezaubernder Moment werden. Aus Zufall. Weiterlesen

Wir Menschen und das Leben

Ein paar Gedanken anlässlich Corona: Ökos oder Hippies, allgemein Naturverbundene geben sich derzeit besonders kämpferisch. Sie sehen Verschwörungen am Werk. Wie begegne ich ihnen, wenn nicht einfach nur auf zwei Metern? Ihre Naturverbundenheit gilt für mustergültig. Zu ihrem Verhaltenscodex gehört es zwingend, dass sie Stoffe ablehnen, die künstlich hergestellt sind. Also steht fest, dass sie Chip und Impfung verweigern, sollten diese einmal flächendeckend geboten sein. Womöglich wird die Corona-Krise die moralische Einstellung dieser Aussteiger oder Umsteiger bestätigen. Das ändert nichts daran, dass sie das Leben falsch verstehen. Weiterlesen

Nachdenken über Bestechlichkeit – Leben und Lieben

Korruption ist ein heftiger Vorwurf. Was die Krise anbetrifft, so erschallt er häufiger als sonst. Und wie üblich mit viel Empörung aus voller Brust. Kreuzigt sie! An die Wand mit ihnen. Ohne Verfahren, ohne Debatte. Die Sache liegt auf der Hand. Meint man. Ich bin hingegen für jede Debatte, denn Korruption kann man auch anders lesen. Verträglicher für ein Leben unter Menschen. Weiterlesen

Hurra Wendezeit

Seit Corona bejubeln viele eine Zeitenwende, die überfällig sei. Wie begegne ich ihnen? Wenn nicht einfach auf zwei Meter. Dabei scheint festzustehen, dass das Neue gut ist und das Alte schlecht. Bei aller Begeisterung mag diese Wertung verständlich sein. Wenn man allerdings kosmisch denkt oder planetarisch, ist sie schlicht unzulässig.
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Betrachtungen zum Hausschwein. Leben und Lieben

Gut ist, was Leben verbindet. Das ist eine politische wie moralische Frage. So gesehen eine nützliche Formel. Das Mittel, eine Verbindung herzustellen, lautet Verstehen durch Einsicht. Hier eine Fingerübung am Beispiel des Hausschweins.
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Von wegen Arroganz. Leben und Lieben

Einmal mehr ist von der Arroganz der Deutschen die Rede. Im Zusammenhang mit unterlassenen Hilfen für Italien. Keine Ahnung, wie ich das beurteilen soll. Mein Problem: Ich sehe diese Arroganz nicht. Dafür etwas Anderes: Wer das Kinn erhoben hält, dem steht vielleicht das Wasser bis zum Hals. Weiterlesen

Die erträgliche Leichtigkeit der Skepsis – Leben und Lieben

Skeptiker haben es leicht. Bei verzwickten Sachlagen wie der gegenwärtigen Krise lässt sich Vieles mühelos in Frage stellen. Dabei wirkt man unerhört souverän. Wer dann eine Wahrheit entdeckt zu haben glaubt, steht als leichtgläubig da. Die Skepsis täuscht jedoch über eine Gemeinsamkeit hinweg, die Naive wie Skeptiker teilen. Diese Gemeinsamkeit ist sogar grundlegend.
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Freiheit und Gleichschaltung

Zurzeit teilen viele die Befürchtung, unsere Freiheit werde über das Notrecht hinaus beschränkt bleiben. Eine Gleichschaltung steht für uns ausser Frage. Zwar sind wir in manchen Dingen längst gleichgeschaltet, ohne dass es weiter auffällt. Vielleicht sind wir einfach nur verwöhnt, was persönliche Freiheit angeht. Wenn man die gesamte Geschichte überblickt, ist jedenfalls wenig davon zu sehen.
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Bildschirmsucht

In einigen Haushalten wird wohl mancher Hauruck auf sich genommen, damit die Brut diszipliniert bleibt. Oder es endlich wird. Jetzt umso mehr. Zum Beispiel ist der Bildschirmkonsum der Kleinen nachzuregulieren. Das mag durchaus klappen. Längerfristig aber ist es ein vergebliches Unterfangen. Dafür gibt es mehrere Gründe.
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Backfiez. Ein Fall von Behaglichkeit – Leben und Lieben 10

Seit Corona fahre ich mit meinem Backfiez über Land. Das ist eine Art Kastenrad, das gerade in dieser Zeit den Leuten ein Lächeln aufs Gesicht zaubert, wenn ich ihre Wege kreuze. Warum nur? Auch Autos brausen vorbei, unter anderem. Doch niemand freut sich daran.
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Verschwörungstheorie leicht gemacht – Leben und Lieben 9

Wie in jeder Krise sind auch derzeit Verschwörungstheorien im Umlauf, politische wie esoterische. Erste Vorhersagen schlugen bereits fehl. Wie damit umgehen? Weiterlesen

Hochkonjunktur der Esoterik – Leben und Lieben 8

Esoterik hat in der Krise Hochkonjunktur. Eine Zeitenwende ist im Gange. Wie so oft. Und schon wieder sind wir mit dabei. Überall wirken Verschwörungen, die nun ans Licht kommen, und Anderes mehr. Wie begegne ich Personen, die solche Ansichten vertreten? Wenn nicht einfach auf zwei Metern Abstand? Weiterlesen

Schlechte Noten für die Liberalisierung – Leben und Lieben 7

Nicht alle Pflegefachleute freuen sich am Applaus. Schon lange vor Corona hätten wir sie beklatschen sollen. Als das Einsparen anfing. Als man auch Spitäler das Fürchten vor Roten Zahlen lehrte. Mit der Krise bekommt die Liberalisierung nun schlechte Noten ausgestellt. Einige rufen, das sei höchste Zeit.
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Joker. Ein Fall für Lehrkräfte – Leben und Lieben 6

Dank Corona bin ich in die peinliche Lage geraten, dass ich mir Filme wie «Joker» zu Gemüte führe. Nun ist zu hoffen, dass die gegenwärtige Häuslichkeit keine Jokers hervorbringt. Die Figur ist mir aus den Schulklassen, die ich unterrichtete, bestens vertraut. Zumindest, was ihr Auffallen angeht. Weiterlesen

Neuer Leviathan – Leben und Lieben 5

Corona zeigt: Wir brauchen einen neuen Leviathan. Weiterlesen

Politische Parteien und ihr Unbewusstes – Leben und Lieben 4

Man hat festgestellt, dass in Zeiten von Corona die Programme der wichtigsten Parteien zeitgleich erfüllt sind. Eigentlich ein Wunder. Was als Belustigung im Netz kursiert, gibt mir gehörig zu denken. Weiterlesen

Leben und Lieben in Zeiten von Corona 3

Friedhofstille beim Einkaufen. Es misslingt mir, lässig zu bleiben. Die Begegnungen verlaufen verkorkst. Eine sonderbare Art Ping-Pong spielt sich ab. Wichtiger als sonst ist der Blick.
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Leben und Lieben in Zeiten von Corona 2

Ein Vater und sein Sohn joggen in Richtung Wald. Der Jugendliche wirkt unbeholfen, aber er gibt sich Mühe. Heute das gleiche Bild: Vater und Sohn, diesmal auf dem Rad. Reiss dich zusammen, höre ich die Erzieher mahnen. Recht so! In dieser Krise reissen alle sich zusammen. Also auch du! Allerdings gibt es Menschen, die ihr Bestes geben, seitdem sie denken können. Und zwar bei wechselndem Erfolg. Überlege dir, man verlangt von ihnen, sie sollten sich gefälligst zusammenreissen. Ein Friedensvertrag wäre notwendig, verordnet dank Notrecht wie alles Andere. Damit ein ganzes Volk nicht überkocht. Leider gibt es keine Exekutive dafür.
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Leben und Lieben in Zeiten von Corona

Auf dem Planeten ist es still geworden. Warum auch nicht? Man liest, in Manhatten höre man die Vögel zwitschern. Auch die Sonderlinge unter uns jubilieren. Sie mischten sich schon immer ungern unter Leute. Weiterlesen

Probstei Wagenhausen

Halt eine Kirche. Wie eine andere auch. Kreuz, Schiff, Kanzel, Orgel. Gewohnheit macht blind. In gewisser Weise. Weiterlesen

Dialektik des Schenkens zwischen Mutter und Tochter

Mit Moongirls Kleinen zog ich durch die Gassen von Besançon, ein Geburtstagsgeschenk für die Mutter zu kaufen. Weiterlesen

Neue Andacht

Beten ist Privatsache. In der Öffentlichkeit sieht man Betende höchstens verkrümelt in der Ecke einer Kirche. Bei Anstieg der Fallzahlen in der Corona-Krise verbreitete sich hingegen in Kaufläden eine kirchliche Stimmung. Überhaupt bringt die Modernisierung Momente einer neuen Andacht, die sogar unfreiwillig auf sich genommen wird. Weiterlesen

Schlüpfrige Blicke 2

Der erste Blick ist unschuldig. Daran halte ich fest. Und mir fallen noch weitere Köstlichkeiten dazu ein. Es heisst immer, Lehrkräfte seien besonders ausgestellt. Mag sein. Was wir hingegen mitbekommen, kann man die Intimität einer Schulklasse nennen. Das gibt es tatsächlich. Gerade, wenn es um Blicke geht. Weiterlesen

Kein Auge für Bauhaus

Bauhaus ist so selbstverständlich geworden, dass wir kein Auge mehr haben für den Umschlag, den es in die Geschichte schlug.
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Wenn Menschen verholzen

Einsamkeit ist widernatürlich für Menschen. Es sei denn, man wählt sie nach Jahren voller Verstrickung mit anderen. Weiterlesen

Bloss keine Perfektion mehr

Hurra! Hab ich’s nicht gewusst? Nein, bloss richtig vermutet. Perfektion ist eine Sackgasse. Für das Leben zumindest. Das wurde mir bestätigt. Weiterlesen

Gefahr für die Schweiz

Gefahr? Für die Schweiz? Und schleichend? Von innen? Weiterlesen

Vom gleichen Holz

Schauplatz USA: Zwischen Republikanern und Demokraten haben sich Gräben aufgetan, heisst es. Ich sehe keine, soweit es Typen wie Don und Joe betrifft. Die scheinen mir aus dem gleichen Holz geschnitzt. Parteiübergreifend. Die Unterschiede spielen bloss an der Oberfläche. Weiterlesen

Mitgegenwart

Das Szenario wäre an Ironie kaum zu überbieten: Sanders nach Trump. Möglich, aber unwahrscheinlich. Weiterlesen

Bakterien abschiessen. Ein Fall für Kant

Nie hätte ich gedacht, dass mich Kants Imperativ, den ich nur vom Lesen kenne, in einer ganz praktischen Sache herausfordern könnte. Kaum hatte ich meinen intimen Unterbau über die Stufen eines Dampfbads gezogen, die offensichtlich schlecht gespült waren, griff ich Bakterien auf, die es bis zur linken Niere hoch schafften. Weiterlesen

Neuere und neuste Lehrmittel

Als Wiedereinsteiger auf Primarstufe kämpfe ich mit neueren und neusten Lehrmitteln. Das hat praktische Gründe. Aber nicht nur. Weiterlesen

Idealismus in der Erziehung

Unter Erziehern sind Idealisten verbreitet. Man könnte sie Fundis nennen. Ich sehe mich hingegen als Realo. In aller Bescheidenheit. Für den pädagogischen Idealismus fehlt mir wohl sehr oft die nötige Einbildungskraft. Weiterlesen „Idealismus in der Erziehung“

Die Familie als Debattierclub

Machnmal wünscht man sich Verhältnisse zurück, die für überholt gelten. In Ehe und Familie waren die Rollen festgelegt. Nun wird alles ausdebattiert. Bis die Köpfe rauchen. Bis die Herzen müde sind. Nostalgie hilft wenig. Man muss den Vorteil dieser Debattiererei in Betracht ziehen.
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Demut im Liberalismus. Das Beispiel Trump

Der Liberalismus kennt keine Demut. Weiterlesen

Schwule Natur

Die Empörung darf sich legen: Homosexualität ist natürlich. Solche Fälle kommen überall vor, aber das kann auf blossem Zufall beruhen. Wichtiger ist, dass schwuler Sex eine natürliche Aufgabe hat. Weiterlesen „Schwule Natur“

Berlin bei Regen

Ein Jammerbild: Berlin Mitte, im Regen und bei Nacht. Eine Gruppe Schüler quält sich vor mir her. Weiterlesen

Lehrerfortbildung

Lehrerfortbildung sollte wissenschaftlich sein. In manchen Kantonen hat man sogar darüber abgestimmt. Wissenschaftlich bedeutet unter anderem, dass man dahin kommt, die gleiche Sachlage einheitlich zu deuten. Oder dass man die Möglichkeit unterschiedlicher Deutung zumindest erwägt und nicht einfach so hinnimmt oder sogar übersieht. Doch weit gefehlt.
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Ein Hoch auf BBT

Vor wenigen Monaten kam Kaley Cuoco, die Darstellerin der Penny, in Tränen von der letzten Leseprobe zurück. Höchste Zeit also, dass wir ein Hoch auf BBT anstimmen. Weiterlesen

Sich selbst der Nächste

Egoismus ist etwas Schlechtes. Darüber besteht Einigkeit. Dabei wäre zu bedenken, dass uns das Leben eine gewisse Selbstsorge auferlegt. Die erträgliche Leichtigkeit, mit der Egoismus im Rundumschlag gebrandmarkt wird, ist daher ihrerseits zu verurteilen, finde ich.

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Die Geschichte vom Seehas

In Konstanz gab es über Jahre zur Schweizer Grenze hin eine Brache mit Schilf und Teichen und einer verruchten Gaststätte namens Seehas. Weiterlesen

Mobber und ihre Opfer

Mobbingfälle an Schulen gelangen zur Aufarbeitung, indem man mit den Beteiligten einzeln Gespräche führt. Diese Methode steht in der Tradition von Gesprächstherapie, Gewissensprüfung und Beichte. Das klingt altmodisch. Gerade bei Mobbing empfiehlt sich nämlich ein Blickpunkt, der so weit reicht, dass er die Gesellschaft miteinbezieht. Dadurch erübrigt es sich wohltuend, dass man in den Persönlichkeiten dieser jungen Menschen herumstochert. Ihre Absichten, ihre schwierigen Charaktere geraten sogar völlig aus dem Brennpunkt. Weiterlesen

Neues vom alten Schnitter

Todesvertrauen. Wie soll das gehen, Vertrauen in den Tod? Das klingt übermenschlich. Gäbe es einen Weg dahin, hätte ihn die Menschheit längst gefunden. Nun gibt es aber Neues zum Tod, ermittelt durch Wissenschaft. Wenn man es zur Kenntnis nimmt, könnte sich so etwas wie ein Todesvertrauen zumindest abzeichnen.

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Judaskuss

Der Judaskuss sollte erneuert werden. Allerdings in abgewandelter Form: Nämlich indem wir Judas küssen. Weiterlesen

Ein Mittel gegen Reue

Im Alter kommt es öfter vor, dass man Dinge von früher bereut und Reue um Reue dauerhaft wiederkäut. Hader quält diese Menschen. Mit ihnen lebt es sich unbequem. Für sie gibt es nur ein Mittel: Sie sollten sich, sofern sie Fehlentscheide bereuen, eine negative Illusion zurechtlegen und daran festhalten. Weiterlesen

Mehr Hirn

Mehr Hirn? Ach wo! Weiterlesen

Von Griechen und Schweizern

In Athen quillt Müll aus Seitengassen. Kinder betteln dich an, mit verkrustetem Rotz an Nase und Oberlippe. An dieser allgemeinen Verwahrlosung stört man sich leicht, besonders als Tourist. Als Schweizer ohnehin. In solchen Fällen lohnt es sich genauer hinzusehen. Weiterlesen

Besuch eines Sterbenden

Flau war es mir im Magen, als ich den Sterbenden besuchte. Ich sah Verfall und Licht. Weiterlesen

Baustelle im Kopf

Wir sind eine Wissensgesellschaft. Von wegen. Weiterlesen

Amerika verstehen

Wer die Vereinigten Staaten von Amerika so verstehen möchte, wie sie sich selbst verstehen, schaut sich am besten die Serie «Unsere kleine Farm» an. Weiterlesen

Sicherheitswesen Mensch

Das Einfamilienhaus, in dem wir leben, bietet bestmögliche Sicherheit. Aber die Kinder ängstigen sich darin, wenn sie alleine sind. Weiterlesen

Ein Hauch von Schwarm

Eine Handvoll Stare rauscht über ein gerodetes Feld. Schwalben bevölkern eine Linde, bevor sie nach Süden aufbrechen. Vielleicht spielt das Schwarmverhalten auch unter uns Menschen eine Rolle. Mag sein, dass wir das beleidigend fänden, aber es würde Einiges erhellen. Weiterlesen

Hunger nach Echtheit

Wir hungern nach Echtheit. Doch haben wir wirklich den Sinn dafür? Und verkraften wir sie auch? Weiterlesen

Kein Problem mit Fakenews

Faknews sind vielen ein Grund zur Sorge. Die Fakten kommen uns abhanden. Aber die Menschheit besteht seit je trotz übelster Irrtümer.
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Die Armee und das Mädchen

Eine junge Frau erzählt bei einer Party, sie wolle ins Militär. Das zieht lebhafte Gespräche nach sich. Während einige den Kopf schütteln, wird sie alsbald von zwei Typen flankiert, die ihr reizvolle Seiten des Militärs darlegen. Erfahrungen, Überlegungen, die wenig geläufig sind. Weiterlesen

Kinder und Empirie

Vor Jahren geriet ich auf dem Heimweg in eine Schar Kinder. Weiterlesen

Verdi hören

Lange Zeit sträubte ich mich, Verdi zu hören. Weiterlesen

Gesummse im All

Mein Vater betrieb in seiner Freizeit Radioastronomie. Statt in den Weltraum zu spähen, horchte er ihn aus. Die Geräusche, die er empfing, stammten unter anderem vom Zentrum der Milchstrasse. Weiterlesen

Frieden mit der Welt

Die erste Studienfahrt nach Berlin hätte eine ehemalige Bürgerin der DDR begleiten sollen, die wegen versuchter Flucht in den Westen verurteilt und bestraft worden war. Unser Vorhaben gedachte sie für eine erste scheue Kontaktnahme mit Berlin zu nutzen. Nach all den Jahren. Sie kam nicht. Weiterlesen

Reise der Zeit

Terrence Malick’s Dokumentarfilm über Zeit und Leben ist bildgewaltig. Wie üblich in seinen Filmen lässt er uns über die Natur neu verwundern. Aber unser gespaltenes Verhältnis zu ihr bleibt bestehen. Meiner Ansicht nach fehlt zu einer völligen Übereinstimmung mit ihr ein letzter Schritt. Und ein allerletzter.

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Tempelhofer Freiheit

Das stillgelegte Flughafengelände bringt Berlin auf den Punkt: Es gibt Platz für alle. Man holt weit aus. Nach Belieben. Ohne dass ich diese Vielfalt geringschätzen möchte, geht die Tempelhofer Freiheit für mich weit darüber hinaus.
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