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Mensch und Natur im Kosmos

Wo Menschen sind. Ein Berlin-Blog

Freitag vor Pfingsten. Berlin kocht über: Feiertagsgäste in Massen, gestiegene Mieten, dazu Sonne. Weiterlesen

Hervorgehobener Beitrag

Vom gleichen Holz

Schauplatz USA: Zwischen Republikanern und Demokraten hätten sich Gräben aufgetan, heisst es. Ich sehe keine. Soweit es Typen wie Don und Joe betrifft. Die scheinen mir aus dem gleichen Holz geschnitzt. Parteiübergreifend. Weiterlesen

Mitgegenwart

Das Szenario wäre an Ironie kaum zu überbieten: Sanders nach Trump. Möglich, aber unwahrscheinlich. Weiterlesen

Bakterien abschiessen. Ein Fall für Kant

Nie hätte ich gedacht, dass mich Kants Imperativ, den ich nur vom Lesen kenne, in einer ganz praktischen Sache herausfordern könnte. Kaum hatte ich meinen intimen Unterbau über die Stufen eines Dampfbads gezogen, die offensichtlich schlecht gespült waren, griff ich Bakterien auf, die es bis zur linken Niere hoch schafften. Weiterlesen

Neuere und neuste Lehrmittel

Als Wiedereinsteiger auf Primarstufe kämpfe ich mit neueren und neusten Lehrmitteln. Das hat praktische Gründe. Aber nicht nur. Weiterlesen

Idealismus in der Erziehung

Unter Erziehern sind Idealisten verbreitet. Man könnte sie Fundis nennen. Ich sehe mich hingegen als Realo. In aller Bescheidenheit. Für den pädagogischen Idealismus fehlt mir wohl sehr oft die nötige Einbildungskraft.

Wenn ich zum Beispiel den Termin zur Abgabe einer Hausarbeit anordne, fällt es mir schwer, so zu tun, als handelte es sich um einen Kundentermin oder um etwas, das dem an Ernsthaftigkeit vergleichbar wäre, eine behördliche Sitzung oder der Meilenstein einer Projektarbeit, wo es bei Fehlern zu Verzögerungen käme, die ins Geld gingen. Also halte ich es für eine Form von Idealismus, wenn man die Schüler dazu auffordert, sie sollten den Auftrag so wahrnehmen, als handelte es sich um einen Kundentermin. Der Vergleich hinkt beträchtlich, denn ein enttäuschter Kunde wendet sich ab und sucht ein anderes Angebot. Es kommt also zu einem wirtschaftlichen Schaden. Das macht die Ernsthaftigkeit der Sache aus. Bei versäumter Abgabe einer Hausarbeit droht kein solches Ungemach, man mag es sich noch so sehr einreden.

Dann wird das eben einfach geübt. Wie beim Sport, der allem Möglichen zum Vorbild dient. Athleten trainieren für den Wettkampf, das Training selbst ist keiner. Es hat eine eigene Wirklichkeit. Im Sport klaffen Übung und Ernstfall klarer auseinander als andernorts.

Vor Jahren war ich Mitglied einer Milizfeuerwehr. Man liess sich Zeit, die Fertigkeiten zu üben: Stricke knoten, Schlauch verlegen, Erste Hilfe leisten. Immerhin winkten Bratwurst und Bier. An die Abläufe wurden indes höchste Ansprüche gestellt. Die Offiziere griffen ein, verbesserten, belehrten, stoppten die Zeit. In jenen Jahren durfte ich einen Ernstfall mitmachen. Eine Scheune brannte, das Wohnhaus war zu retten. Es herrschte ein völliges Durcheinander, man riss sich Werkzeuge aus der Hand, Befehle schwirrten herum, tausend Hände griffen überall zu, wie es gerade nötig war.

Am Ende war das Ziel erreicht, der Brand gelöscht, das Haus gesichert. Der Idealismus der Offiziere wirkt nachträglich wie etwas Überflüssiges.

Eine Mutter kauft eine Dörrmaschine und wünscht von ihrem Sohn, er möge ihr dabei zur Hand gehen. Es ist ihr ein Anliegen, dass er etwas Sinnvolles tut. Misslaunig schichtet er Schnitze von Pflaumen und Aprikosen in die siebartigen Lagen. Die Mutter stellt ihn zur Rede, woraufhin er meint, man könne das ganze Jahr über Obst kaufen. Tatsächlich gibt es weder Holz zu hacken für den Winter, noch Kartoffeln zu stecken. Der Junge erachtet das Projekt seiner Mutter als Liebhaberei, während sie ihm den erzieherischen Nutzen davon einschärft. Nun weiss der Junge um die Inszenierung seiner Nützlichkeit. Wenigstens soll er staubsaugen, allerdings handhabt er das Kabel derart ungeschickt, dass die Mutter sich zur Schilderung genötigt sieht, wie sie früher mit Kehrbesen und Schaufel hantierten.

Der pädagogische Idealismus wuchert, sobald wenig Druck herrscht. Im Ernstfall lässt er Federn. Da stellt sich die Frage: Was ist die Schule als Ernstfall? Wettkampf oder Training? Hier steht Idealismus gegen Realismus. Nicht zuletzt bekenne ich mich aus Selbstschutz zum pädagogischen Realismus:

Häufig sind es die Idealisten, die ausgebrannt den Schuldienst quittieren.

Die Familie als Debattierclub

Machnmal wünscht man sich Verhältnisse zurück, die für überholt gelten. In Ehe und Familie waren die Rollen festgelegt. Nun wird alles ausdebattiert. Bis die Köpfe rauchen. Bis die Herzen müde sind. Nostalgie hilft wenig. Man muss den Vorteil dieser Debattiererei in Betracht ziehen.
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Demut im Liberalismus. Das Beispiel Trump

Der Liberalismus kennt keine Demut. Weiterlesen

Schwule Natur

Die Empörung darf sich legen: Homosexualität ist natürlich. Solche Fälle kommen überall vor, aber das kann auf blossem Zufall beruhen. Wichtiger ist, dass schwuler Sex eine natürliche Aufgabe hat.

Für die Erklärung dafür sind einige Kenntnisse zusammenzutragen. Der Geissen-Peter im Heidi liefert eine erste wichtige Information: Wenn Ziegen streiten, gäben sie weniger Milch, erklärt er. Darum treibt er die Tiere mit Schlägen auseinander. Dann die Beobachtung meiner Nichte, die zwei Tage die Woche auf einem Landgut arbeitet. In der Kuhherde herrscht Unruhe. Eine jüngere Kuh hat das Leittier herausgefordert und es mehrere Schritte zurückgedrängt. Auch hier die gleiche Folge: Die Kühe geben weniger Milch.

Die klare Rangfolge in einer Herde scheint überlebenswichtig zu sein. Das Leittier eines Wolfsrudels soll seiner Stärke wegen alle Weibchen begatten, während die anderen Rüden untereinander Vorlieb nehmen. Ihre Homosexualität senkt die Aggression unter den Tieren und sichert so das Überleben des Rudels, schliesslich könnten sie den Leitwolf jederzeit angreifen. Diese andauernden Herausforderungen würden das Überleben des gesamten Rudels gefährden.

Natürlich muss es unter Menschen nicht genau gleich abgehen wie unter Tieren. Das ändert nichts daran, dass wir ohne Zweifel von der Natur abstammen. Auch unter uns herrschen nach wie vor Rangfolgen, auch wenn die Führung darauf verzichtet, alle Frauen in ihrem Einflussbereich zu schwängern.

Rangfolgen sowie Homosexualität sind aus meiner Sicht Einrichtungen, die das Leben streut, damit sie der Möglichkeit nach sinnvoll wirksam werden.

Selbst das Leben scheint nicht zu wissen, was noch so kommt.

Und so sind diese Einrichtungen oder Gangarten eben auch unter uns heutige Menschen gestreut.

Berlin bei Regen

Ein Jammerbild: Berlin Mitte, im Regen und bei Nacht. Eine Gruppe Schüler quält sich vor mir her. Weiterlesen

Lehrerfortbildung

Lehrerfortbildung sollte wissenschaftlich sein. In manchen Kantonen hat man sogar darüber abgestimmt. Wissenschaftlich bedeutet unter anderem, dass man dahin kommt, die gleiche Sachlage einheitlich zu deuten. Oder dass man die Möglichkeit unterschiedlicher Deutung zumindest erwägt und nicht einfach so hinnimmt oder sogar übersieht. Doch weit gefehlt.
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Ein Hoch auf BBT

Vor wenigen Monaten kam Kaley Cuoco, die Darstellerin der Penny, in Tränen von der letzten Leseprobe zurück. Höchste Zeit also, dass wir ein Hoch auf BBT anstimmen. Weiterlesen

Sich selbst der Nächste

Egoismus ist etwas sehr Schlechtes. Darüber besteht Einigkeit. Dabei wäre zu bedenken, dass uns das Leben eine gewisse Selbstsorge auferlegt. Die erträgliche Leichtigkeit, mit der Egoismus im Rundumschlag gebrandmarkt wird, ist daher ihrerseits zu verurteilen, finde ich.

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Die Geschichte vom Seehas

In Konstanz gab es über Jahre zur Schweizer Grenze hin eine Brache mit Schilf und Teichen und einer verruchten Gaststätte namens Seehas. Weiterlesen

Mobber und ihre Opfer

Mobbingfälle an Schulen gelangen zur Aufarbeitung, indem man mit den Beteiligten einzeln Gespräche führt. Diese Methode steht in der Tradition von Gesprächstherapie, Gewissensprüfung und Beichte. Das klingt altmodisch. Gerade bei Mobbing empfiehlt sich nämlich ein Blickpunkt, der so weit reicht, dass er die Gesellschaft miteinbezieht. Dadurch erübrigt es sich wohltuend, dass man in den Persönlichkeiten dieser jungen Menschen herumstochert. Ihre Absichten, ihre schwierigen Charaktere geraten sogar völlig aus dem Brennpunkt. Weiterlesen

Neues vom alten Schnitter

Todesvertrauen. Wie soll das gehen, Vertrauen in den Tod? Das klingt übermenschlich. Gäbe es einen Weg dahin, hätte ihn die Menschheit längst gefunden. Nun gibt es aber Neues zum Tod, ermittelt durch Wissenschaft. Wenn man es zur Kenntnis nimmt, könnte sich so etwas wie ein Todesvertrauen zumindest abzeichnen.

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Judaskuss

Der Judaskuss sollte erneuert werden. Allerdings in abgewandelter Form: Nämlich indem wir Judas küssen. Weiterlesen

Ein Mittel gegen Reue

Im Alter kommt es öfter vor, dass man Dinge von früher bereut und Reue um Reue dauerhaft wiederkäut. Hader quält diese Menschen. Mit ihnen lebt es sich unbequem. Für sie gibt es nur ein Mittel: Sie sollten sich, sofern sie Fehlentscheide bereuen, eine negative Illusion zurechtlegen und daran festhalten. Weiterlesen

Mehr Hirn

Mehr Hirn? Ach wo! Weiterlesen

Von Griechen und Schweizern

In Athen quillt Müll aus Seitengassen. Kinder betteln dich an, mit verkrustetem Rotz an Nase und Oberlippe. An dieser allgemeinen Verwahrlosung stört man sich leicht, besonders als Tourist. Als Schweizer ohnehin. In solchen Fällen lohnt es sich genauer hinzusehen. Weiterlesen

Besuch eines Sterbenden

Flau war es mir im Magen, als ich den Sterbenden besuchte. Ich sah Verfall und Licht. Weiterlesen

Baustelle im Kopf

Wir sind eine Wissensgesellschaft. Von wegen. Weiterlesen

Amerika verstehen

Wer die Vereinigten Staaten von Amerika verstehen möchte, und zwar so, wie sie sich selbst verstehen, schaut sich am besten die Serie «Unsere kleine Farm» an. Weiterlesen

Sicherheitswesen Mensch

Das Einfamilienhaus, in dem wir leben, bietet bestmögliche Sicherheit. Aber die Kinder ängstigen sich darin, wenn sie alleine sind. Weiterlesen

Ein Hauch von Schwarm

Eine Handvoll Stare rauscht über ein gerodetes Feld. Schwalben bevölkern eine Linde, bevor sie nach Süden aufbrechen. Vielleicht spielt das Schwarmverhalten auch unter uns Menschen eine Rolle. Mag sein, dass wir das beleidigend fänden, aber es würde Einiges erhellen. Weiterlesen

Hunger nach Echtheit

Wir hungern nach Echtheit. Doch haben wir wirklich den Sinn dafür? Und verkraften wir sie auch? Weiterlesen

Kein Problem mit Fakenews

Faknews sind vielen ein Grund zur Sorge. Die Fakten kommen uns abhanden. Aber die Menschheit besteht seit je trotz übelster Irrtümer.
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Die Armee und das Mädchen

Eine junge Frau erzählt bei einer Party, sie wolle ins Militär. Das zieht lebhafte Gespräche nach sich. Während einige den Kopf schütteln, wird sie alsbald von zwei Typen flankiert, die ihr reizvolle Seiten des Militärs darlegen. Erfahrungen, Überlegungen, die wenig geläufig sind. Weiterlesen

Kinder und Empirie

Vor Jahren geriet ich auf dem Heimweg in eine Schar Kinder. Weiterlesen

Verdi hören

Lange Zeit sträubte ich mich, Verdi zu hören. Weiterlesen

Gesummse im All

Mein Vater betrieb in seiner Freizeit Radioastronomie. Statt in den Weltraum zu spähen, horchte er ihn aus. Die Geräusche, die er empfing, stammten unter anderem vom Zentrum der Milchstrasse. Weiterlesen

Frieden mit der Welt

Die erste Studienfahrt nach Berlin hätte eine ehemalige Bürgerin der DDR begleiten sollen, die wegen versuchter Flucht in den Westen verurteilt und bestraft worden war. Unser Vorhaben gedachte sie für eine erste scheue Kontaktnahme mit Berlin zu nutzen. Nach all den Jahren. Sie kam nicht. Weiterlesen

Reise der Zeit

Terrence Malick’s Dokumentarfilm über Zeit und Leben ist bildgewaltig. Wie üblich in seinen Filmen lässt er uns über die Natur neu verwundern. Aber unser gespaltenes Verhältnis zu ihr bleibt bestehen. Meiner Ansicht nach fehlt zu einer völligen Übereinstimmung mit ihr ein letzter Schritt. Und ein allerletzter.

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Tempelhofer Freiheit

Das stillgelegte Flughafengelände bringt Berlin auf den Punkt: Es gibt Platz für alle. Man holt weit aus. Nach Belieben. Ohne dass ich diese Vielfalt geringschätzen möchte, geht die Tempelhofer Freiheit für mich weit darüber hinaus.
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Leuchtkäfer im Waldfriedhof

Nun fliegen sie wieder, die Glühwürmchen oder Leuchtkäfer. Besucher durchkämmen in Massen den Ort. Ihre Freude liegt auf der Hand, aber wie immer beruht sie auf einem beschränkten Verständnis von Natur. Weiterlesen

Synops

‘Synops’ heisst eine Zeitung, die es nicht gibt. Ob es sie je geben wird, weiss ich nicht. Trotzdem stelle ich sie vor. Weiterlesen

Der Blick in die Sonne

Es gibt Momente, da würde ich gerne in die Sonne schauen können. Mit dem Auge des Ikarus. Aber dieser Blick ist uns verwehrt. Eine natürliche Empfindlichkeit hält uns davon ab. Sie könnte helfen, überhaupt Feinsinnige zu verstehen, für die auch Reize wie Strassenlärm unerträglich sind. Weiterlesen

Väter

Wo sind all die Väter hin? Wo sind sie geblieben? Weiterlesen

Schamanismus und der Zoom-Out-Effekt

Irgendwo im Amazonas galt jemand als Heiler oder Schamane, wenn er in einer Wolke von Moskitos ohne mit der Wimper zu zucken ausharrte. Weiterlesen

Reissverschlusssache

Die Jacke ist neu, aber der Reissverschluss ist verkehrt eingenäht. Der Bügel ist rechts zu bedienen statt links wie seit Kindheit gewohnt. Das Ärgernis könnte sich als Glücksfall erweisen. Weiterlesen

Der Lügner als tragische Figur

Bei Lügen gilt auch heute kein Pardon. Dabei wären Lügner eigentlich zu bemitleiden, aber nicht der Strafe wegen, die sie erleiden, wie etwa Ächtung im Alltag. Weiterlesen

Chinesen im Zug

Berner Oberland. Im Zug sind nur wenige Plätze frei. Weiterlesen

Vietnam und ein Ende

Netflix bietet unter anderem auch exzellente Dokumentationen. Über den Vietnamkrieg zum Beispiel. Das erinnerte mich an Joggeli. Ein menschliches Gerippe, das bei uns zu Hause im Keller hing. Ein kleiner Mann, mit vorstehenden Schaufeln im Oberkiefer. Das Skelett war echt. Es war ein Vietcong. In seiner misslichen Lage gleichwohl ein Sieger. Weiterlesen

Hohle Phrasen

Wenn man Geburtstag hat, erhält man Grüsse von Versicherungen, Hotels, Grossverteilern und der Bank deines Misstrauens. In der Regel pfeifen wir auf solche Glückwünsche. Das gilt aber nicht für alle.
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Kind mit Tier

In Städten wie Zürich oder Basel stösst man öfter auf Statuen, die Kinder mit Tieren darstellen. Weiterlesen

Breaking Bad. Anmerkungen zur Serie

In der Serie «Breaking Bad» geht es vorwiegend um Entsorgung. Die Devise lautet: Entsorgen oder entsorgt werden. Daher spielen auch gewisse Behältnisse eine Rolle.
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Streitfall Klimapolitik

Um es vorwegzunehmen: Ich kaufe Gemüse im Netzchen, fahre kein Auto und esse gerne fleischlos. Weiterlesen

Wer hat Angst vor der Künstlichen Intelligenz?

Wer hat Angst vor künstlicher Intelligenz? Ich nicht. Es sei denn, aus arbeitspolitischer Sicht. Weiterlesen

Vom Umgang mit Schwarzen Löchern

Wer hat Angst vor dem Schwarzen Loch? Ich nicht. Weiterlesen

Tagebuch der Schlange 18

Im Rosengarten – Jesus! – Die Sache vor dem Spiegel Weiterlesen

Toter Rasen

Wöchentliche Rasenpflege ist in Wohnsiedlungen Pflicht. Die Rasen mögen dann an flauschige Spannteppiche erinnern, in der Dürre vergangenen Sommers gingen sie jämmerlich ein. Weiterlesen

Clausewitz für Politiker

Es wäre an Ironie kaum zu überbieten, wenn Trumps Präsidentschaft einen Linksrutsch zur Folge hätte. Weiterlesen

Smarte Zwänge

Wie kommt es, dass Heranwachsende keine Streiche mehr spielen? Weiterlesen

Tafelwischen als Zivilisationsprozess

Die Wandtafel putze ich wie ein Japaner, der den Kies im Garten recht. Zumindest bilde ich mir das ein. Einmal kam es mir vor, als durchliefe ich dabei den gesamten Zivilisationsprozess. Wie weit soll der gehen?

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Deep shit mit Lars von Trier

Es war eine Nachtfahrt ins Zürcher Riff-Raff zum neusten Streifen von Lars von Trier. Weiterlesen

Tagebuch der Schlange 17

Ein Vollbad auf Quchic – Das Hautwesen – Bach auf Plus – Freier Wille? Weiterlesen

Böser Wolf Terrorist

Man soll mit Kindern über Terroristen reden. In einem Pendlerblatt wird angeraten, das kindliche Gemüt dabei zu schonen. Sie schlagen vor, Terroristen den Kleinen als Personen darzustellen, die meinen, sie dürften schlecht handeln. Das wäre immerhin die Hälfte der Wahrheit. Aber das macht die Sache nur noch schlimmer. Jedenfalls bringt sie kein Licht in diese Dunkelheit. Weiterlesen

Unverbesserliche Weltverbesserer

Pädagogen sind unverbesserliche Weltverbesserer. Weiterlesen

Tagebuch der Schlange 16

Freuden der Ohnmacht – Manna per Post – Mit Beatrice über Cannabinoid Weiterlesen

Bekenntnisse eines Diktators kurz vor seiner Hinrichtung

Morgen werde ich gevierteilt. Oder erhängt, ich habe nicht richtig zugehört. Zu meiner Verteidigung meinte ich: Sorgt für meine Hühner. Dabei habe ich gar keine. Das heisst, zu verteidigen gibt es nichts.

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Rheinau

Wir suchten eine Inselidylle und klösterliche Einkehr auf der Rheinau übers Wochenende. Doch wir fanden keins von beidem. Weiterlesen

Tagebuch der Schlange 15

Traum vom Haus im Haus – Auf der Suche nach der Gegenwart

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Ein Hauch von Sachlichkeit

Man ist leicht beeindruckt, wenn Politiker oder sonstige Mandatsträger vor Mikrofone treten und im Tonfall reinster Sachlichkeit kundtun, wie sie in einer bestimmten Angelegenheit entschieden haben und was ihre Gründe dafür sind. Nach all den Jahren bin ich dagegen jedoch ziemlich unempfänglich geworden.
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Schöne künstliche Welt

Neulich las ich von «unserem Minarettverbot». Das klingt wie «unser Matterhorn». Wie kann man auf ein Verbot stolz sein? Ein Verbot ist roh und banal. Es hat wenig Kultur. Eine hirnlose Automatik. Wer Verbote dieser Art befürwortet, dem fehlt es an Selbstgewissheit. Weiterlesen

Tagebuch der Schlange 14

Erster Kontakt mit Cannabinoid – Letzte Betrachtung zum Unrat Weiterlesen

Star Wars. Erste Lektüre

Seit über zwanzig Jahren unterrichte ich Jugendliche, die von Star Wars angetan sind. Höchste Zeit also, dass ich mich auch dieser Sache annehme.
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Montag Morgen

Ein kurzer Gedanke für all jene, die montags früh ihre wochenendliche Freiheit bitter vermissen. Weiterlesen

Tagebuch der Schlange 12

Betrachtungen zum Unrat  Weiterlesen

Politik als Werbebranche

Politischen Botschaften ist selten zu trauen. Meistens wird das Anliegen übertrieben, damit es Gehör bekommt. Von Rechts bis Links und zurück. Wer aber sein Anliegen übertreibt, droht es auch sachlich zu verzerren. Was für einen Sinn hat es dann noch?
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Tagebuch der Schlange 11

Bei Agatha – Gedanken dazu Weiterlesen

Postanimalismus. Mit einem Vorschlag zur Lösung

Europa schottet sich vor Menschen ab, die Vetternwirtschft und Klimawandel nach Norden treiben. Welche Politik soll das richten? Rechts gegen Links verschanzt sich in alten Gräben. Stattdessen sollte man neurobiologische Befunde zur Kenntnis nehmen sowie Einsichten der Gerichtspsychiatrie, die ein ernstes Wort zur Sache beisteuern. Weiterlesen

Tagebuch der Schlange 10

Das Nein am Berg – Begegnung mit einem Schwulen – Metaphysik des Ja
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Tagebuch der Schlange 9

Ikonen des Nichts – Zeitungsauftrag – Betrachtung zu 9/11 Weiterlesen

Tagebuch der Schlange 8

Geschichte eines Lehrers – Besuch eines Kornkreises Weiterlesen

Tagebuch der Schlange 7

Die Sonne als Lampe – Erinnerung an Amsterdam Weiterlesen

Tagebuch der Schlange – 2. Vorwort (alternativ)

Vor Jahren stiessen wir bei der Räumung einiger Dachzimmer unserer Wohngemeinschaft unter Sperrgut auf eine Mappe mit losen Manuskriptseiten. Weiterlesen

Die Natur der Maschine

Ein Hippie liess ein Lied von Pink Floyd inmitten Allerheiligen zu Schaffhausen aus seiner Büchse erschallen. Als er mich sah, zog er davon. Leider. Weiterlesen

Tagebuch der Schlange 6

Zeitungsauftrag: die Künstlerin – Angstkultur Europa Weiterlesen

Tagebuch der Schlange 5

Einzug einer Studentin – Sehnsucht nach dem Unbewussten – Mantrameditation Weiterlesen

Tagebuch der Schlange 4

Die junge Hure – Zweites Date mit einer Ehemaligen – In der Sauna Weiterlesen

Tagebuch der Schlange 3

Neue Beziehung als Lösung? – Traum vom Unrat – Keinen Biss Weiterlesen

Tagebuch der Schlange 2

Date mit der Ehemaligen – Zeitungsauftrag: Ein Physiker – Beatrice’ Abgang Weiterlesen

Tagebuch der Schlange 1

Vorwort – Prostataproblem – Angst vor dem Tod – Gedanken zu Krebs-Industrie Weiterlesen

Vermutung zum Rechtspopulismus

Was den Rechtspopulismus angeht, hege ich einen Verdacht. Weiterlesen

Altruismus auf dem Prüfstand

Altruisten verhalten sich zugunsten anderer, verzichten auf Vorteile in eigener Sache. Deshalb fühlen sie sich Egoisten moralisch überhoben. Nicht unbedingt zu Recht.

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Die weissen Augen von Sanssouci

Statuenpark in Sanssouci: In der Mitte der Anlage prangen antike Heroen. Abseits davon, im Bereich der Frauen finden sich Statuen, die Farbige darstellen. Sie sind schwarz bemalt, haben jedoch weisse Augen. Weiterlesen

Egoismus auf dem Prüfstand

Egoismus ist eine gängige Klage, die aber doch sehr leichtfällt. All jenen sei eine Umwertung anempfohlen, die über die Selbstbezogenheit der Menschen schon beinahe zerknirscht sind.
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Minecraft Schlussbericht

Meine Welt ist abgeschlossen. Ich habe sie den Mediamatikern zum Abschied gewidmet. Weiterlesen

Die Schweiz und der letzte Schritt

Die Schweizer Fussballer schaffen es kaum über den Achtelfinal hinaus. Dieser Bann macht Sinn. Weiterlesen

Tratsch und Klatsch. Eine Umwertung

Der besondere Reiz, über die Dinge nachzudenken, besteht für mich darin, dass sie sich umdeuten und umwerten lassen. Das entzückt mich immer wieder. So eröffnen sich Horizonte aus dem Lehnstuhl heraus. Zum Beispiel Umdeutung und Umwertung von Tratsch und Klatsch. Weiterlesen

Grenzen der Vernunft

Eine kleine Geschichtstheorie gefällig? Schlechte Zeiten bringen gute Menschen hervor. Gute Menschen sorgen für gute Zeiten. Gute Zeiten bringen schlechte Menschen hervor. Schlechte Menschen verantworten schlechte Zeiten. Diese bringen wieder gute Menschen hervor und so fort. Weiterlesen

Metaphysik des Sex

Metaphysik fragt nach dem Sinn von allem, was ist. Das All jedoch zeigt genauso viel Sinn wie aufgewirbelter Staub. Weiterlesen

Schweizer in Japan

Kürzlich wurde ein Schweizer wegen aggressiven Verhaltens in Japan für ein paar Tage eingesperrt. Gewiss eine persönliche Geschichte. Ein anderer Schweizer, der Kickboxer Andy Hug, wird dort verehrt. Weiterlesen

Quantenreligion

Quantenphysik und Religion passen gut zusammen. Weiterlesen

Warschauer Strasse

Die Stationen der Warschauer Strasse bedienen die Berliner Stadtteile Nordkreuzberg und Friedrichshain. Bis vor Kurzem prägte eine wunderbare Weltstimmung diesen Ort. Nun wird auch dort gentrifiziert. Weiterlesen

An der Comic-Con in Basel

Die Fantasywelt ist ernster zu nehmen, als ich vermutet hätte. Weiterlesen

Philosophie der Behinderung

Vorbehalte gegenüber Behinderung sind infam geworden. Niemand entblösst sich gerne als Person, die Mühe mit Behinderten hat. Das wäre politisch unkorrekt. Wenn man die Dinge philosophisch zu klären sucht, darf man sich allerdings nicht mit politischer Korrektheit bequemen. Denn auch diese Vorbehalte sind in natürlicher Weise tief menschlich. Was sie, wie beim Menschlichen überhaupt, nur bedingt entschuldigt.
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Zur Afrikanisierung des Westens

Wäre der Rapper oder Hip-Hopper eine Matroschka, was steckte zuinnerst in ihm? Welche kleinste Figur spränge zuletzt heraus, lange nach Bob Marley und James Brown? Weiterlesen

Wie man Menschen ändert

Will man Kinder oder Jugendliche in ihrem Verhalten dauerhaft ändern, macht man sie entweder scheu oder süchtig nach Lob.  Leisten sie in beiden Fällen Widerstand, kommt Verzweiflung auf. Die gleiche Frage betrifft politische Herrschaft. Wie verändert man die? Durch Gewalt? Dann krallt sie sich erst recht fest. In Russland finden sich zwei Beispiele, die mir vorbildhaft scheinen. Weiterlesen

Von wegen Wahrheit

Man kennt es: Eine Freundschaft zerbricht. Und es heisst dann, er oder sie habe nun ihr wahres Gesicht gezeigt. Wahrheit hat zentrale Bedeutung. Im Privaten wie in der Öffentlichkeit. Dieses Anliegen steht über vielem, aber es verschleiert Beweggründe, die tiefer liegen. Weiterlesen

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